Glossar

Forschungsbericht Gewaltschutzsstrukturen für Menschen mit Behinderungen

Im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales hat das Institut für empirische Soziologie an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg eine Studie zu Strukturen zum Schutz von Menschen mit Behinderungen vor Gewalt durchgeführt.
Sie wurde im November 2021 veröffentlicht und enthält eine Bestandsaufnahme sowie Empfehlungen.

Die bisherige Forschung hat gezeigt, dass Menschen mit Behinderungen einem besonders hohen Risiko ausgesetzt sind, Gewalt in verschiedenen Lebensbereichen zu erfahren.
Die zentrale Forschungsfrage für dieses Projekt war, wie sich Gewaltschutzstrukturen und -strategien für Menschen mit Behinderungen, insbesondere in Wohneinrichtungen und Werkstätten für Menschen mit Behinderungen, verbessern lassen.

Zu dem Forschungsbericht gelangen Sie über diesen Link des BMAS.

Bundesteilhabepreis 2021 verliehen

Der Bundesminister für Arbeit und Soziales, Hubertus Heil, hat am 03.12.2021 den Bundesteilhabepreis 2021 verliehen.
Das Motto war in diesem Jahr „Unterstützung, Assistenz, Pflege – gesellschaftliche Teilhabe auch in Corona-Zeiten“.

Die drei Gewinner sind
– das Projekt „QuarTeTT“ der Habila GmbH, das Menschen mit Behinderung und Pflegebedarf durch verschiedene neue Technologien unterstützt,

– das Projekt „WIR GEMEINSAM stark durch die Pandemie“ des Evangelischen Diakoniewerks Zoar, das seit März 2020 Menschen mit Behinderungen als Ansprechpartner für Fragen, Ängste, Sorgen und Nöte zur Verfügung zu steht und

– das Projekt „Unterstützung und Informationen für gehörlose Bürgerinnen und Bürger im Rahmen der Corona-Pandemie“ des Gehörlosenverbandes München, das seit März 2020 alle besonders relevanten Informationen zu den Themen Gesundheitsschutz und Impfen (aktuelle Verordnungen, Tipps zum Umgang mit Corona, etc.) in Deutscher Gebärdensprache zur Verfügung stellt.

Weitere Informationen zu der Verleihung und den Gewinnern finden Sie in der Pressemitteilung des BMAS und auf der Seite der Bundesfachstelle Barrierefreiheit.

Teilnehmende für BMAS-Studie zu Herausforderungen von Familien mit Kindern mit Beeinträchtigungen bzw. Behinderungen gesucht

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hat eine Studie in Auftrag gegeben. 

Sie befasst sich mit den täglichen Herausforderungen von Familien, in denen Kinder mit Behinderungen bzw. einem besonderem Förderbedarf aufwachsen. 

Im Fokus steht die Perspektive der Eltern (bzw. Adoptiv- oder Pflegeeltern) zu den großen und kleinen Hürden im Familienalltag. 

Zu der Umfrage gelangen Sie über diesen Link

Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung des BMAS.

Online-Austausch zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie am 02.12.2021

Die Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Selbsthilfe von Menschen mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen Rheinland-Pfalz e.V. und das Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen, Mainz e.V. organisieren einen Online-Austausch. 

Thema sind die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Inklusion und gesellschaftliche Teilhabe für Menschen mit Behinderungen.

Der Austausch findet am Donnerstag, 02.12.2021, von 14.00 bis 17.00 Uhr über Zoom statt. In vier Arbeitsgruppen werden unterschiedliche Themen bearbeitet. 

Mit dabei ist unter anderem der Landesbehindertenbeauftragte Matthias Rösch. 

Es wird um Anmeldung bis 29.11.2021 gebeten. 

Weitere Informationen, das Programm in Leichter und Schwerer Sprache und das Anmeldeformular finden Sie unter https://zsl-mainz.de

Änderungen des BTHG für Betreuerinnen und Betreuer

Am 22./23. September 2021 hat eine Veranstaltung des Projekts „Umsetzungsbegleitung BTHG“ zu den Änderungen des BTHG für Betreuerinnen und Betreuer stattgefunden.
Die Präsentationen und Linksammlungen zu diesem Thema sind auf der Projektseite eingestellt.
Sie sind öffentlich zugänglich.

Themen sind beispielsweise
– Beratungsangebote für Betreuer/innen und ihre Klient/innen
– Gesamt- und Teilhabeplanverfahren
– Personenzentrierte Bedarfsermittlung: Stellschrauben für rechtliche Betreuer/innen bei der Unterstützung der leistungsberechtigten Person.

Die Unterlagen zu diesen und weiteren Themen finden Sie auf der Webseite zur Veranstaltung.

Inklusionsprojekt beim Tennisclub Lustadt

Mit barrierefreien Anlagen und inklusivem Training will der Tennisclub Lustadt für mehr Teilhabe sorgen.
Die Plätze und Sanitäranlagen wurden bereits umgebaut.

In dem Inklusionsprojekt geht es aber nicht nur um Tennis:
Jetzt soll ein Multifunktionsplatz für Beachvolleyball, Badminton, Völkerball und Ringtennis entstehen.
Im Winter ist auf einer Boulebahn Eisstockschießen geplant.

Zum Artikel der Rheinpfalz über das Projekt gelangen Sie hier:
Den Bericht der Rheinpfalz über das inklusive Tennis-Training finden Sie hier.
Weitere Informationen bietet der Verein unter http://www.tclustadt.de/index.php/inklusionsprojekt

Auswirkungen der Corona-Pandemie in der Behindertenhilfe

Die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) hat drei Berichte veröffentlicht.

Darin wird eine umfangreiche Analyse der Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Behindertenhilfe vorgenommen. 

Schwerpunkte sind die berufliche Teilhabe sowie die fortschreitende Digitalisierung

Der Bericht zeigt unter anderem auf, dass kein durchgreifender Inklusionsfortschritt am Arbeitsmarkt festzustellen ist und Menschen mit schweren Behinderungen  in der Digitalisierung eher eine Chance für mehr Teilhabe sehen.

Die Zusammenfassung weiterer Kernaussagen finden Sie unter https://umsetzungsbegleitung-bthg.de/service/aktuelles/berichte-ueber-die-auswirkungen-der-corona-pandemie-in-der-behindertenhilfe/

Zu den ausführlichen Berichten gelangen Sie unter https://www.bgw-online.de/bgw-online-de/service/medien-arbeitshilfen/medien-center/behindertenhilfe-trendbericht-2021-50192

Ergebnisse des 7. Fachtags Arbeit

Der Fachausschuss Arbeit und Beschäftigung der Deutschen Gesellschaft für Soziale Psychiatrie hat in Kooperation mit der Gesellschaft für psychosoziale Einrichtungen gGmbH am 30.09.2021 den 7. Fachtag Arbeit organisiert. 

Dieser fand in diesem Jahr online statt. 

Ziel war es, die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention auf einen zugänglichen Arbeitsmarkt für Menschen mit Behinderung zu diskutieren und über Praxisprojekte und gelungene Beispiele der Realisierung zu informieren. 

Die Vorträge und Präsentationen sind nun online abrufbar.

Zur Tagungsdokumentation gelangen Sie unter https://www.dgsp-ev.de/tagungen/tagungsberichte/fachtag-arbeit-2021.html

Kreisverwaltung Germersheim unterstützt Betriebe bei Landespreis-Bewerbung: Beispielhafte Beschäftigung schwerbehinderter Menschen

Seit 1998 zeichnet das Land Rheinland-Pfalz  mit dem Landespreis „Beispielhafte Beschäftigung schwerbehinderter Menschen“ jährlich Betriebe, Firmen oder Institutionen aus, die sich bei der Integration von schwerbehinderten Menschen in das Arbeitsleben auf vorbildliche Weise verdient gemacht haben. 

Die Kreisverwaltung in Germersheim unterstützt ab sofort Unternehmen bei der Bewerbung für diesen Landespreis und bei der Bearbeitung der Formulare. Interessierte Geschäftsinhabende im Landkreis können sich bis 19.11.2021 entweder mit Maria Farrenkopf von der Wirtschaftsförderung im Kreis Germersheim (m.farrenkopf@kreis-germersheim.de, Tel. 07274-53-218) oder Miriam Spieß, hauptamtliche kommunale Beauftragte für die Belange von Menschen mit Behinderungen (m.spiess@kreis-germersheim.de, Tel. 07274-53-429) in Verbindung setzen.

Weitere Informationen zum Landespreis finden Sie auf der Seite des LSJV Rheinland-Pfalz.

Mehr zur möglichen Unterstützung durch die Kreisverwaltung Germersheim erfahren Sie in der Pressemitteilung

 

Forschungsbericht Leid und Un­recht in Ein­rich­tun­gen der Be­hin­der­ten­hil­fe und in psych­ia­tri­schen Ein­rich­tun­gen

Die Stiftung Anerkennung und Hilfe wurde zum 01. Januar 2017 gegründet.

Sie unterstützt Menschen, die in der Vergangenheit in Einrichtungen der Behindertenhilfe oder in stationären psychiatrischen Einrichtungen Leid und Unrecht erfahren haben.

Neben individueller Anerkennung und finanzieller Hilfen fand auch eine wissenschaftliche Aufarbeitung statt. Am 30. September 2021 wurde der Forschungsbericht an den Träger der Stiftung, das Bundesministerium für Arbeit und Soziales, übergeben. 

Die Ergebnisse dieses Forschungsvorhabens sollen im Rahmen einer digitalen Veranstaltung vorgestellt und diskutiert werden. Die Veranstaltung findet  am Donnerstag, 14. Oktober 2021, 11:00 – 13:00 Uhr statt. Um eine Anmeldung bis 11. Oktober 2021 wird gebeten. 

Alle weiteren Informationen sowie den Link zur Anmeldung finden Sie auf der Seite der Stiftung Anerkennung und Hilfe.

Dort kann auch der Forschungsbericht heruntergeladen werden. Er steht als Kurz- und Langfassung sowie als Broschüre in Leichter Sprache zur Verfügung. 

„Lebensmuttag“ am 2. Oktober 2021

Das Bündnis gegen Depression Landau-Südliche Weinstraße e.V. veranstaltet auch in diesem Jahr zusammen mit Angehörige um Suizid e.V. (AGUS e.V.) einen „Lebensmuttag“.

In diesem Jahr soll der europäische Depressionstag am 3. Oktober 2021 zum Anlass genommen werden, um im persönlichen Gespräch über die Volkskrankheit Depression aufzuklären,
Hilfeangebote in der Region und die Möglichkeiten der Selbsthilfe vorzustellen.

Am Samstag, 2. Oktober 2021 laden die Veranstalter unter dem Motto „Himmelgrün statt Seelenschwarz“ von 14:00 bis 17:00 Uhr zu Informationen, Gesprächen und Aktionen rund um den Kirchenpavillon Himmelgrün auf dem Landesgartenschaugelände in Landau ein.

Interessierte sind eingeladen, sich zu informieren und auszuprobieren, was der Seele guttun kann. Die Hygienebedingungen nach der aktuellen Landesverordnung werden eingehalten, Sie können sich gerne vorab anmelden. Frau Wagner im Gesundheitsamt Landau nimmt unter der Telefonnummer: 06341/ 940 621 zu den üblichen Geschäftszeiten die Anmeldungen entgegen. Ebenso gilt die Anmeldung vor Ort mit der luca-app oder mit Kontaktformular.

Kontakt:
Angela Lichtenthäler
Tel. 06349/ 900 2017
E-Mail: Angela.Lichtenthaeler@pfalzklinikum.de

Informationen zur Bundestagswahl in Leichter Sprache

Seit dem Jahr 2019 gilt für alle Wahlen:

Auch Menschen mit einer Betreuung dürfen wählen.

Am 26. September sind Bundestagswahlen. 

Bei der Lebenshilfe gibt es die wichtigsten Informationen in Leichter Sprache: https://www.lebenshilfe.de/informieren/regional/wahlen/

Die Bundeszentrale für politische Bildung erklärt, wie wählen geht: https://www.bpb.de/politik/grundfragen/politik-einfach-fuer-alle/248475/wie-sie-waehlen-koennen

Außerdem finden Sie hier alle Wahlprogramme in Leichter Sprache hier: https://www.bundestagswahl-bw.de/wahlprogramme-leichte-sprache

Was die Parteien für Menschen mit Behinderungen machen wollen, steht hier: https://delivery-aktion-mensch.stylelabs.cloud/api/public/content/bb3165a5fa154fc7a8cc7849dbf43646?v=cdf0df65