Glossar

UNESCO-Weltbildungsbericht mit dem Thema Inklusion und Bildung

Am 23.06. wurde der Weltbildungsbericht 2020 der UNESCO veröffentlicht.
Er erscheint jährlich und evaluiert die Fortschritte weltweit bei der Umsetzung der Agenda Bildung 2030.
Im Mittelpunkt steht in diesem Jahr das Thema „Inklusion und Bildung: Für alle heißt für alle“.

Der Bericht zeigt, dass Bildungschancen nach wie vor ungleich verteilt sind. Die Barrieren sind für zu viele Lernende noch immer zu hoch. Die derzeitige Krise wird die verschiedenen Formen der Exklusion weiter verstetigen.

Der Bericht gibt Empfehlungen für die Umsetzung einer inklusiven Bildung. Ein wesentliches Hindernis für Inklusion in der Bildung ist die mangelnde Überzeugung, dass sie möglich und wünschenswert ist. Obwohl sich einige Länder auf den Weg machen hin zu einem inklusiven Bildungssystem, überwiegt nach wie vor Segregation.

Es gibt aber Beispiele, die zeigen, wie Inklusion gelingen kann. Vor Veröffentlichung des Weltberichts stellte die UNESCO in diesem Jahr Vorreiter inklusiver Bildung vor, darunter Sabine Kreutzer, Leiterin der Marie-Kahle-Gesamtschule Bonn.

Zur deutschen Kurzfassung des Weltbildungsberichts gelangen Sie hier
Weitere Informationen zum Weltbildungsbericht erhalten Sie hier.
Zum Bericht (englisch) über Frau Kreutzer und die Marie-Kahle-Gesamtschule Bonn gelangen Sie hier.

Hygienetipps des MSAGD auch in Leichter Sprache

Einfache Hygienemaßnahmen im Alltag tragen dazu bei, sich und andere vor ansteckenden Infektionskrankheiten zu schützen. Zum Beispiel vor dem Corona-Virus.

Eine Übersicht über die zehn wichtigsten Hygienetipps finden Sie auf der Seite des Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie. Gehen Sie hier nach unten zum Punkt „Hygienetipps“. Dort finden Sie auch Informationen in Leichter Sprache.

Um direkt zu den zehn Tipps in Leichter Sprache zu gelangen, können Sie auch hier klicken.

INKLUSIVA 2020 findet digital statt

Aufgrund der aktuellen Maßnahmen zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie findet die geplante Inklusionsmesse nun am 10. und 11. September 2020 ganztägig digital statt.

Schwerpunkt der INKLUSIVA 2020 ist der Dialog von Wissenschaft und Praxis zu den Themen Teilhabe, Gleichberechtigung und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen. Geplant sind unter anderem Vorträge, Webinare, Videos und ein digitaler Austausch.

Teilnehmen kann jeder – und das kostenfrei!

Alle weiteren Informationen finden Sie unter https://inklusiva.info/ .

Aufruf zu solidarischem und hilfsbereitem Umgang mit Menschen mit Behinderung

Menschen mit Behinderungen haben ein erhöhtes Diskriminierungsrisiko – das wird auch in der Corona-Pandemie deutlich. Zum Beispiel, wenn sie keine Maske tragen oder den Mindestabstand nicht einhalten können. Aus Unwissenheit und Sorge vor einem Bußgeld wird ihnen dann das Betreten eines Geschäfts oder Ladens verwehrt.

„Darauf müssen wir gemeinsam achten und Diskriminierung sowie Anfeindungen unterlassen. Inklusiv denken und respektvoll handeln ist besonders wichtig in unserem neuen Corona-Alltag“, so der Appell des Landesbeauftragten für die Belange behinderter Menschen Matthias Rösch in der Pressemitteilung des MSAGD vom 26.05.2020.

Welche Ausnahmen von den neuen Maßnahmen und Pflichten wegen der Corona-Pandemie gelten, dazu gibt es umfangreiche Informationen auf dem Merkblatt. Dieses steht unter https://mffjiv.rlp.de/fileadmin/MFFJIV/Corona-Uebersichtsseite_MFFJIV/Corona-Merkblatt_25052020.pdf zur Verfügung.

Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung des MSAGD.

Neues Landes-Inklusionsgesetz im Kabinett beraten

Mit einem neuen Inklusionsgesetz will die die Landesregierung Rheinland-Pfalz die Rechte der Menschen mit Behinderungen stärken. Durch dieses werden die Regelungen des Landesgesetzes zur Gleichstellung behinderter Menschen (LGGBehM) an die Vorgaben der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) und des Gesetzes zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen (Behindertengleichstellungsgesetz – BGG) angepasst.

Der Gesetzesentwurf sieht unter anderem vor:

  • Der Anspruch auf Kommunikation in Gebärdensprache soll auch außerhalb von Verwaltungsverfahren bestehen, zum Beispiel in Schulen und Kindertageseinrichtungen. Kommunikationshilfen sollen im notwendigen Umfang von öffentlichen Stellen kostenlos zur Verfügung gestellt werden.
  • Menschen mit geistigen Behinderungen, Menschen mit seelischen Behinderungen, gehörlose Menschen und Menschen mit Hörbehinderungen sollen künftig verlangen können, dass ihnen kostenfrei Bescheide oder Verfügungen einfach und verständlich erläutert oder im Bedarfsfall in leichte Sprache übersetzt werden.
  • Neu-, Um- und Erweiterungsbauten im Eigentum öffentlicher Stellen sollen zukünftig grundsätzlich nach dem neusten Stand und den Regeln der Technik barrierefrei gestaltet werden. Eine Landesfachstelle für Barrierefreiheit soll Verwaltungen und Unternehmen künftig bei der Umsetzung von Barrierefreiheit beraten. Dabei geht es nicht nur um die bauliche Barrierefreiheit, sondern beispielsweise auch um den barrierefreien Zugang zum Internetangebot öffentlicher Stellen.
  • Erstmalig aufgenommen wird eine Regelung zur Einrichtung einer unabhängigen Besuchskommission, die Werkstätten für Menschen mit Behinderungen oder andere Einrichtungen der Behindertenhilfe besucht und überprüfen kann, ob den Menschen mit Behinderungen eine gleichberechtigte Teilhabe am Leben in der Gesellschaft und eine selbstbestimmte Lebensführung möglich ist.

Im nächsten Schritt kommt der Gesetzentwurf in das Beratungs- und Anhörungsverfahren.

Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung des Ministeriums.

cbf- Frühlingsfest fällt coronabedingt aus

Aufgrund der aktuellen Lage sind größere Veranstaltungen noch untersagt. Auch wir räumen daher dem Schutz unserer Mitglieder, Mitarbeitenden und Besucher*innen vor einer Ansteckung mit dem Corona-Virus höchste Priorität ein und warten auf eine Freigabe für den Neustart unserer Vereinsveranstaltungen. Für unser geplantes Frühlingsfest am 17. Mai ist es auf jeden Fall noch zu früh. Dieser Termin entfällt ersatzlos. Wir hoffen, dass wir unsere weiteren Großveranstaltungen wie Sommerfest, Schlachtfest und Weihnachtsfeier durchführen können. 

Auch der Start unseres beliebten Donnerstagstreffs steht derzeit in den Sternen. Solange Kontaktverbote und Abstandsregeln in der derzeitigen Form gelten, ist ein Treff in unserem Clubhaus schwer vorstellbar. Vielleicht können wir mit der wärmeren Jahreszeit unser Außengelände großzügig bestuhlen und dort dann wieder erste Versuche wagen.

Bis dahin wünschen wir uns, dass ihr alle gesund bleibt und wir uns bald wiedersehen.

Viele Grüße
Christian Dawo

Club Behinderter und ihrer Freunde Südpfalz e. V.

Club
          Behinderter und ihrer Freunde Südpfalz e. V.

Webinare zum BTHG

Das Projekt „Umsetzungsbegleitung Bundesteilhabegesetz“ bietet Webinare zum BTHG an. 

Diese sind kostenlos.

Themen sind zum Beispiel: 

Zur Übersicht über geplante Webinare gelangen Sie unter www.umsetzungsbegleitung-bthg.de/veranstaltungen/

Die Mitschnitte werden anschließend zur Verfügung gestellt. Alle Mitschnitte bisheriger Webinare sehen Sie unter www.umsetzungsbegleitung-bthg.de/service/webinare-und-filme/

Europäischer Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen 2020

Der Europäische Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen findet jedes Jahr am 5. Mai statt. Teilnehmer*innen in ganz Europa setzen sich für die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen ein. Dafür gibt es unterschiedliche Aktionen. Aufgrund der Corona-Pandemie können jedoch in diesem Jahr Veranstaltungen nicht wie geplant stattfinden. 

Deshalb hat die Aktion Mensch Infos, Tipps und Materialien für ein digitales Engagement durch Online-Aktionen bereitgestellt.

Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Telefonsprechstunden und –beratungen der Einrichtungen des Pfalzklinikums

Um in der derzeitigen Situation Patientinnen und Patienten und ihre Angehörigen sowie Menschen in Krisen zu unterstützen, haben die verschiedenen Einrichtungen des Pfalzklinikums und das Medizinische Versorgungszentrum Telefonsprechstunden bzw. -beratungen eingerichtet, die täglich oder mehrmals die Woche erreichbar sind.

Die Angebote sind kostenfrei und teilweise ohne Überweisung nutzbar.

Einen Überblick über die Angebote finden Sie hier.

Bürgerliches Engagement in der Corona-Pandemie

Auf der Seite der Landesinitiative für Ehrenamt und Bürgerbeteiligung www.wir-tun-was.rlp.de gibt es Informationen zu Nachbarschaftshilfen und Bürgerschaftsengagement in der Corona-Pandemie, unter anderem zu Möglichkeiten der finanziellen Förderung, Kontakten und guten Beispielen und neuen Ansätzen.
Zu der Seite gelangen Sie hier.

Hilfe und Unterstützung zu Hause

Sie befinden sich in häuslicher Quarantäne und/ oder gehören zur Risikogruppe?
Sie benötigen Unterstützung, zum Beispiel beim Einkauf?
Hier finden Sie Nachbarschaftshilfen im Landkreis SÜW und der Stadt Landau und im Landkreis Germersheim (hier unter dem Punkt Nachbarschaftshilfen und Einkaufsservices).

EUTB Landau – wir sind auch in Zeiten von Corona für Sie da!

Liebe Ratsuchende!
In Anbetracht der Situation durch das Coronavirus, können wir zurzeit keine persönlichen Beratungen in unserer Beratungsstelle anbieten.
DENNOCH können Sie weiterhin telefonisch, sowie per Email von uns beraten werden!

Bitte rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns eine Email:

EUTB Landau
Tel: 06341-7039935
Email: beratung@eutb-landau.de

Weitere Informationen zu EUTB Landau erhalten Sie unter www.eutb-landau.de

Vielen Dank für Ihr Verständnis! Wir freuen uns auf Sie!